Idee + Zielsetzung I Der Initiator I Die Idee - Geschichte der Kuscheltiere I Entwicklung


Idee + Zielsetzung
Die "Privatinitiative Kuscheltiere für Krisengebiete" hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit Kindern in Krisen- und Kriegsgebieten, Katastrophenregionen oder armen Ländern durch Spielsachen etwas Freude wiederzugeben. Es sind hier insbesondere die Kuscheltiere, die die Kinder in die Arme nehmen können und die Trost spenden.


Der Initiator
Michael Eble, staatlich geprüfter Bautechniker, Baustoffprüfer - Umweltschutztechniker, Sachverständiger für Bauschäden ist heute selbstständig in verschiedenen Bereichen in Bau und
Umwelt sowie der Flachdachsanierung
> Eble Baubetrieb & Umweltschutz

Wahl Karlsruher, geboren in Offenburg (Baden).

Ausbildungen an der Universität Karlsruhe (BW)
und den Blindow’schen Fachschulen Stadthagen (NS).
Bisherige Beschäftigungen bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe.



Foto (Onuk)

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Die Idee - Geschichte der Kuscheltiere
Im Juni 1999 entstand die Idee, für die Kinder in Krisengebieten Kuscheltiere zu sammeln. Es war Sperrmüll in Karlsruhe. Ich war, zusammen mit einem Freund dabei, etwas darin zu stöbern. Dabei stolperte ich über einen großen Karton. Er war etwa waschmaschinengroß und voll mit Plüschtieren. Wir stöberten etwa noch eine halbe Stunde weiter, als ich einen großen blauen Müllsack, wieder voll mit Plüschtieren, sah. Mein Blick erfasste sofort einen Hasen, der besonders schön und weder dreckig noch kaputt aussah. Bei näherem Hinsehen entpuppte er sich als ein hochwertiges Stofftier von Steiff - "Steiff Knopf im Ohr". Ich habe ihn sofort mitgenommen.

Als ich ihn ins Auto legen wollte, liefen im Radio gerade die Nachrichten mit einem Bericht zu der Flüchtlingssituation im Kosovo. Ich dachte mir, die Kinder dort, die mit Sicherheit die Leidtragensten sind, haben in den Lagern oder sonst wo nichts mehr zum Spielen, und hier liegen die Kuscheltiere gleich säcke- und kistenweise zum Wegwerfen herum. Da sie sonst tags darauf entsorgt würden, beschlossen wir, sie mitzunehmen, um sie in Kleidersäcken in einen entsprechenden Sammelcontainer zu werfen.

So entstand der Name, und wir begannen, Stofftiere zu sammeln. Etwas später waren wir schon so bekannt, dass uns andere Stöberer gefundene Stofftiere zuwarfen oder am Straßenrand bereitstellten. Es wurden immer mehr, wir wurden regelrecht zugeschüttet. Wir wurden angesprochen, von Leuten, die noch tütenweiße Stofftiere im Keller hatten, die Idee gut fanden und uns baten, auch diese abzuholen. Das sprengte den Rahmen der Idee. Innerhalb kurzer Zeit, etwa zwei bis drei Wochen, hatten wir über drei große Pkw-Anhänger voll mit Stofftieren und Spielzeug gesammelt, und es wurde immer mehr. Das war der Beginn der privaten Initiative Kuscheltiere für Kosovo. Die Aktion war entstanden.

Der erste Flyer entstand. Ich habe ihn in vielen Stunden ausgearbeitet und zunächst mit einem Printer selbst gedruckt, bevor ich ihn im Copy-Shop Maisenhälder drucken konnte.

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Entwicklung
Die Aktion wurde zunächst im kleinen Rahmen weiter geführt. Immer wieder wurden einzelne Hilfsprojekte gestartet. Die Öffentlichkeit nahm regen Anteil an meiner Arbeit und motivierte mich dadurch, weiter zu machen.

Heute heißt die Aktion "Privatinitiative Kuscheltiere für Krisengebiete".